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Nach nun 22 Wochen wird es nun leider Zeit, dass ich mich bei Euch allen mit einem Weinen, aber auch mit einem Lächeln verabschiede!

Vor über 22 Wochen ging ich ohne Hoffnung und Lebensmut als Drogenabhängige mit Suizidgedanke –Versuch ins Bernkastler Krankenhaus.

Dort hatte man mich gut aufgefangen. Nach paar Gesprächen begriff ich das nur ICH was ändern kann, wenn ich dies auch WILL!

Und das wollte ich dann auch! Nicht nur für mich, sondern auch für meine zwei wundervollen Kinder. AUFZUGEBEN war dann keine Option mehr, sondern „KÄMPFEN“. Ich muss um was zu verändert an mir arbeiten.

Durch die Sozialarbeiterin, die mich toll beraten hatte, meine Wünsche respektierte und akzeptierte. Nun ja,  mein Weg ging zu Ihnen hier her in die Fachklinik Gut Zissendorf NUR für Frauen, denn das war für mich einer der WICHTIGSTEN Aspekte, dass ich in SICHERHEIT bin und mich wohl fühlen kann, um an mir arbeiten zu können.

Und Gott war ich dankbar gewesen, dass SIE mit DIE Chance gaben, dass ich hierherkommen durfte! Und ich darf und werde sagen, dass DIES mit unter anderem einer meiner besten Entscheidungen war, die ich in meinem bisherigen Leben getroffen habe!

Mit eurer Hilfe habe ich wieder Zuversicht und Kraft gefunden.

Danke das ihr mich auf diesem – meinem – Weg begleitet habt!

Ihr habt mir nicht nur geholfen meinen Körper wieder fit zu bekommen, sondern auch meine Seele aufblühen lassen. Denn das war ist die größte Herausforderung an meinen Therapeuten (größten Dank geht an meine Bezugstherapeutin der Gruppe 3 DANKE)

Aber vor allem an mich selber.

Mich so zu mögen – zu lieben und zu akzeptieren – wie ich bin! – ich lernte, wie ich mit Belastungen zurechtkomme ohne Drogen zu nehmen, eine Tagesstruktur wieder zu haben, fand wieder Interesse an früheren Hobbys

Meine Grenzen wahr zu nehmen und zu äußern, generell meine Gefühle zu spüren und zu benennen, auch all diese Gefühle rauszulassen und dass die auch da sein dürfen!

Ja ich entdeckte hier für mich das „heulen“ es ist so ein tolles befreiendes Gefühl.

Auch wenn all dies auch sehr sehr schwer für mich war und zwischendurch kaum ertragbar war, so wart IHR ALLE einfach für mich da gewesen. DANKE das NIE ALLEINE war!

Und dafür danke ich jedem einzelnen vor allem vom Herzen meine Gruppe 3. Danke das ihr immer für mich und guten wie aber auch schlechten Tagen da wart.

Meine größte Unterstützung war aber meine Familie.

Ob Ärzte, Therapeuten, Pflegekräfte, Köche, Sozialarbeiter – gemeinsam habt Ihr ein Umfeld geschaffen, so dass überhaupt „Heilung“ möglich ist und somit mir einen Weg ermöglicht habt nun ein Weg zu gehen OHNE DROGEN!

Mit eurer Geduld und euren individuellen persönlichen positiven „Arten“ habt ihr mir mehr geholfen, so dass ich es wirklich nicht mit Worten ausdrücken kann.

Ich bedanke mich wirklich und ich meine das echt tot ernst für eure unerschütterliche Unterstützung und euer Glaube an mich! DANKE DANKE DANKE !!!

Durch euch bekam ich eine 2. Chance für mein Leben, für mich und meine Kinder!

Ich werde und möchte diese Zeit hier nie vergessen! DANKE an alle!

Drücker an alle

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